Unboxing Holzmann TK255

Unboxing

Holzmann TK255

 

 

 

Heute war es endlich soweit. Meine Ankunft zu Hause wurde durch ein mittelgroßes Paket im Eingangsbereich versüßt. Ich konnte es kaum glauben so groß war meine Freude über diese Anlieferung. Nun sollte es also direkt losgehen – schnell umgezogen und ab in die Werkstatt. Der „Neue“ sollte festlich begrüßt werden.

 

 

 

Die Verpackung der Tischkreissäge war zwar an den Ecken leicht beschädigt, jedoch sind diese Beschädigungen nicht weiter erwähnenswert. Die angelieferte Box hatte die Maße 785x730x390mm. Das Gewicht konnte sich auch sehen lassen – stolze 32 Kg wies die Kiste auf. Im Inneren war die Tischkreissäge ordentlich durch Styroporeinsätze geschützt gewesen. Perfekt. Alle Teile hatten einen eigenen Platz und flogen nicht im inneren herum. Für die Verpackung sollte man also einen „Daumen hoch“ hinterlassen.

 

 

 

Kommen wir nun zum ersten Eindruck. Gerne möchte ich hier zwischen Optik/Design und dem Materialeindruck differenzieren.

 

 

 

Der rote Look der Maschine der Tischkreissäge ist soweit in Ordnung, auch wenn Sie eher „billig“ wirkt. Die Farbe rot ist wohl auf die Corperate Identity zurückzuführen und somit Bestandteil der Firma Holzmann. Nun gut. Die runde und gewölbte Form konnte mich zwar nicht komplett begeistern, ist jedoch sekundär zu betrachten. Es mag wohl reine Geschmackssache sein. Aber wie gesagt, dies erscheint mir eher sekundär. Besonders stark beeindruckt hat mich der Parallelanschlag. Ich hatte zwar schon viel positives hierrüber gehört, doch dass er schon beim ersten Eindruck so überzeugt wunderte mich. Stabilität und fester Halt waren hier definitiv gegeben. Der Tisch allgemein machte einen guten Eindruck – schön massiv und schwer.

 

 

 

Mein nächster Blick galt den Führungsschienen. Leider war eine der Führungsschienen nicht ordentlich angebracht. Beim Durchschieben merkte man deutlichen Wiederstand. Hier musste die erste manuelle Korrektur erfolgen. Dies ließ sich aber durch Festziehen der Schrauben gut lösen. Weitergehend muss auch die Absaughaube kritisiert werden.

 

Diese ist aus dünnem Material hergestellt und wahrlich schwierig anzubringen. Die Schraube wollte nicht ganz fassen und drohte eher sogar durchzudrehen. Glücklicherweise konnte ich dies verhindern und die Abdeckung richtig anbringen. Im oberen Teil der Abdeckung ist zudem ein mit vollkommen unerklärliches Loch vorzufinden. Für mich komplett ohne Sinn. Ein Fehler im System? Wer weiß das schon, vielleicht müsste man die Firma Holzmann hierzu interviewen. Nun denn, kurz abgeklebt und los ging es.

 

 

 

 

 

Der Griff in die Resteholz-Ecke erlaubte einen ersten Probeschnitt. Auch wenn man durch die enorme Lautstärke kurz einen Schrecken davon genommen hatte, war der Schnitt als solches positiv. Die 90° Marke wurde sogar ohne große Justierung erreicht. Lediglich bei beim 45° Schnitt musste doch ein prüfender Blick mit dem Winkelmesser erfolgen. Hier muss man mit einer kleinen Abweichung von ca. 0,6° leben – im Nachgang werde ich mal schauen, wie ich diese +0,6° erreichen kann. Im Allgemeinen ist das Schnittbild aber sehr zufriedenstellend. Maximale Schnitthöhe im 90° sowie 45° Bereich sind erzielt worden – auch hier also ein Daumen hoch.

 

 

 

Für die Techniker da draußen hier noch ein paar interessante Daten:

 

 

 

Drehzahl: 4.800 min-1

 

Spannung: 230V

 

Motorleistung: 2.000 W

 

Max. Schnitthöhe bei 45°: 50mm

 

Max. Schnitthöhe bei 90 °: 80mm

 

Schall-Leistungspegel 92,6 dB(A)

 

Schall-Druckpegel: 105,6 dB(A)

 

 

 

Allgemein betrachtet schneidet die Tischkreissäge TK255 bei mir sehr positiv ab – das Preisleistungsverhältnis ist wirklich top. Natürlich gibt es ein zwei Kleinigkeiten die nicht ganz in Ordnung sind, aber mit etwas Geduld und Justierung können auch diese geregelt werden – Mein erstes Fazit ist somit eine deutliche Kaufempfehlung.

 

 

 

 

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